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Spätsommer in Norwegen
vierzehn Schüler und Lehrer des
SBZ Hildburghausen auf Erlebnistour bei ihrer Partnerschule im Nore
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Vom
12. bis zum 23. September 2007 fand der achte Schüleraustausch
des SBZ Hildburghausen mit ihrem Partner, der Numedal Videregende
Skole, statt. Es war der Gegenbesuch von elf deutschen Schülerinnen
und Schülern der 12.Klassen des beruflichen Gymnasiums sowie
ihren Betreuern Frau Klocke, Herr Jacob und der Referendarin Frau
Fleischer, in Norwegen. |
Unsere Gastgeber, die weiterführende Schule Nore,
mit ihrem stellvertretenden Schulleiter Stein- Erik, der
Schulleiterin Siri und den zahlreichen, beteiligten Lehrkräften, waren hervorragende
Gastgeber.
Die Teilnehmer des Austausches, erhielten einen Einblick in das enge Nebeneinander von
Tradition und Zeitgemäßem in den Familien, der Schule sowie im
gesellschaftlichen Leben Norwegens. |
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Durch die Beherbergung in
Gastfamilien ergab sich die Möglichkeit, die norwegische Sprache
kennen zu lernen und die Kenntnisse in der englischen Sprache zu
vertiefen. Vor allem die soziale Kompetenz, insbesondere der
Umgang und die Achtung untereinander und das Tolerieren anderer
Gepflogenheiten, wurden maßgeblich gefördert.
Verschiedene Ausflüge
in die Region Buskerud und deren Umland ließen uns das Land und
ihre Bewohner besser kennen lernen. |
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Im Numedal,
welches auch als „Mittelaltertal“ bezeichnet wird, wurde es
verstanden die Architektur der Bauernhöfe und Speicherhäuser,
die teilweise bis zu 400 Jahre alt sind, zu bewahren und zur
weiteren Nutzung mit moderner Haustechnik auszustatten. Viele
unserer Schüler wohnten in solchen betagten, rekonstruierten Gebäuden
und fanden es „cool“. |
| Im „Bygdetun“ in Uvdal, einem musealen Dorf mit
hölzerner Stabkirche, wurden wir mit der Bau- und Lebensweise
vergangener Jahrhunderte, in ihrer Ursprünglichkeit, vertraut
gemacht. |
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| Der Ausflug zum Eidfjord, mit seinen eindrucksvollen
Schluchten, dem imposanten Wasserfall und dem Hardangervidda
–Museum, war ein Highlight unserer Reise. |
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Auf einer Tageswanderung, ins 1330 Meter hohe
Gebirge dieser Region, konnten wir die unendlichen Weiten der
norwegischen Landschaft mit ihrer unverwechselbaren Flora und
Fauna, den vielen Mooren, Sümpfen und die zahlreichen Seen genießen.
Daran konnte auch der einsetzende Schneesturm, der keine
Besonderheit für diese Jahreszeit im nördlichen Europa ist,
nichts ändern. |
| Der Besuch der alten, von deutschen Auswanderern
gegründeten Bergbaustadt Kongsberg, die heute ein modernes
Technologiezentrum für die Öl- und Erdgasindustrie Norwegens
ist, rundete unseren durchweg positiven Eindruck von diesem Land
ab. |
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Unsere Reise endete in der 650 000 Einwohner zählenden Hauptstadt
Norwegens, Oslo. Dort erlebten wir die letzten touristischen Aktivitäten im
Gastgeberland- der Blick vom Holmenkollen, den Spaziergang durch
den vom Künstler Gustav Vigeland gestalteten Skulpturenpark, die
Besichtigung der Nationalgalerie und des „Vikingschiffsmuseum“. |
| Die Wikinger, die als Vorfahren der Norweger gelten,
waren ausgezeichnete Seefahrer, geschickte Handwerker sowie
galante Gastgeber, kurzum ein interessantes Völkchen. Wir konnten
feststellen, dass alle diese Eigenschaften in ihren Nachkommen
weiterleben. |
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Unsere
abwechslungsreiche und interessante Erlebnistour in Norwegen
erzeugte bei allen Beteiligten eine durchweg nachhaltige, positive
Resonanz. Wir bedanken uns für die Unterstützung durch das Thüringer
Kultus- ministerium, das Landrats- amt Hildburghausen, unserem
Förderverein und bei allen
Gastgebereltern.
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Ein besonderes Dankeschön gilt unserer stellvertretenden
Schulleiterin Frau Säger für die Unterstützung des Vorhabens. |
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„Ha det bra“ und „Tusen takk“ an unsere
norwegischen Freunde, wir kommen
gerne wieder zum 9. Schüleraustausch.
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