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Interview mit Nora Bauergeführt von Fr. Dr. Ullrich, Abteilungsleiterin, Haus 2, SBZ Hildburghausen Nora, Sie haben eine sehr ansprechende Diplomarbeit mit dem Titel: "Die Historie des Technikums Hildburghausen in der Zeit von 1878 bis 1945 unter Berücksichtigung der Entwicklung des technischen Schulwesens in Deutschland" verfasst. Inzwischen sind Sie Diplomhandelslehrerin und haben immer noch eine gute Verbindung zu Ihrer ehemaligen Schule. Nora: Ich hatte eine sehr schöne Schulzeit am Technikum in Hildburghausen. Die Lehrer haben uns Schüler als Partner akzeptiert. Ja, ich kann sogar sagen, ich habe hier Freunde fürs Leben gefunden, denn mit ehemaligen und späteren Mitschülern treffe ich mich noch regelmäßig. Toll war auch, dass ich bei den Feierlichkeiten zum 110-jährigen Jubiläum 2006 dabei sein durfte und ehemalige Studierende treffen konnte wie beispielsweise Herrn Lämmler, den ich für seine Verbundenheit mit dem Technikum sehr bewundere. Immer konnte ich auf meine ehemaligen Lehrer zugehen, wenn ich Unterstützung brauchte, beispielsweise Quellenmaterial u. a. m.
Nora Bauer im Gespräch mit dem, ehemals am Technikum Studierenden, Werner Lämmler (2006) Sie Haben sich für eine Ausbildung entschieden, bei der das Fach Wirtschaft die entscheidende Rolle spielt. Warum? Nora: Ich habe den Leistungskurs Wirtschaft während meiner Schulzeit von 1999 bis 2001 belegt. Mich hat fasziniert, dass dieses Fach eine Herausforderung darstellt, denn als Wirtschaftslehrer muss man immer aktuell bleiben. Eine Ausbildung in Wirtschaft öffnet Ihnen viele Wege. Warum wollten Sie Lehrerin werden und noch dazu an einer beruflichen Einrichtung? Nora: Für mich stand immer fest, ich möchte einmal mit jungen Menschen arbeiten. Sie haben eine Chance verdient, ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Jeder Mensch hat Talente, die es zu entdecken und zu fördern gilt. Viele kommen aus schwierigen Familienverhältnissen. Nicht alle Familien unterstützen ihre Kinder so, wie meine Familie und mein Freund es bei mir getan haben. Wie stellen Sie sich vor, die Fähigkeiten der Schüler besser zu entfalten? Nora: Viele Schüler wissen nicht, warum sie in der Schule lernen sollen. Sie sind nicht genug motiviert. Ihnen muss gezeigt werden, dass sie selbst etwas schaffen können. Der handlungsorientierte Unterricht bietet solche Möglichkeiten. Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft? Nora: Mein sehnlichster Wunsch ist es, wieder hierher zu kommen, beruflich endlich Fuß zu fassen. Es ist mein Traum, als Lehrerin zu arbeiten. Ich wünsche mir natürlich auch, dass meine Angehörigen und ich selbst gesund bleiben, denn ohne Gesundheit sind alle anderen Ziele nicht zu erreichen. Alles Gute, Nora, und vielen Dank für das Interview.
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