Haus 2 -
Helenenstraße 1
Das Gebäude wurde vor über
110 Jahren errichtet, um die technischen Studiengänge, die vorher nur unzureichend in Hildburghausen verteilt untergebracht wurden, hier zu konzentrieren und optimale Bedingungen für die Ausbildung zu schaffen. Bis 1946, als die sowjetische Besatzungsmacht die Einrichtung schloss, wurden hier Ingenieure ausgebildet. Die
damaligen studentischen Verbindungen haben nach der Schließung der
Schule eine neue Heimat an verschiedenen Orten im Westen gefunden, aber ohne ihre
alte Alma Mater zu vergessen.
Nach dem Fall der Mauer kamen die Studenten von damals wieder nach Hildburghausen, um einerseits Erinnerungen aufzufrischen und andererseits der beruflichen Bildung in der Region neue
Impulse zu geben. Nur wenige Jahre nach der Einheit wurden die Staatlichen Berufsbildenden Schulen Hildburghausen gegründet, ein Zusammenschluss der verschiedenen Berufsschulen des Kreises in
Themar, Eisfeld und Hildburghausen. Zum Stammhaus wurde das Technikum bestimmt.
In einem großen Kraftakt des Landkreises und der Stadt Hildburghausen wurde beschlossen, die drei "Außenstellen" in einem großzügigen Neubau zusammenzufassen und das Technikum zu modernisieren.
Das Haus 1 entstand nur gut 500 m entfernt vom Technikum auf dem gegenüber liegenden Ufer der Werra an der Wiesenstraße, neben dem ebenfalls neu gebauten Landratsamt.
Nach der Einweihung des Neubaus erfolgte die durchaus mühevolle Rekonstruktion des Technikums. Ziel war es, die für eine zeitgemäße Ausbildung nötige Ausstattung in den alten Räumen unterzubringen und gleichzeitig den Charakter des Denkmal geschützten Gebäudes zu erhalten. Das Ergebnis ist ein modernes Schulhaus mit dem Charme und dem Charakter des alten Technikums, ausgestattet mit neuester
Technik.
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Ansicht von der "Gedächtnisbrücke" her |

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