
Realschulabschluss
- und danach Abitur mit allen Möglichkeiten? So geht es.
Für
die Bildung gilt: "Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament
verweilen". Viele Jugendliche, die im Sommer 2009 ihren
Realschulabschluss machen, stehen jetzt bereits vor der Entscheidung,
welchen Weg in ihre berufliche Zukunft der aussichtsreichste ist: Gleich
jobben oder das Bildungsfundament zukunftsfähig machen.
Für
Jugendliche mit Realschulzeugnis heißt es: Entweder eine Ausbildung im
dualen System beginnen oder den nächst höheren Bildungsabschluss
anstreben. Eine Entscheidung zu Gunsten einer Höherqualifizierung lohnt
sich: Mit der allgemeinen Hochschulreife am Beruflichen Gymnasium (BG) des
Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrums (SBZ) in Hildburghausen werden
die beruflichen Chancen erheblich größer sein. Man kann hier sogar
zwischen zwei Fachrichtungen wählen, nämlich zwischen Wirtschaft oder
Datenverarbeitungstechnik. Fachrichtung bedeutet aber keineswegs
Fachabitur (mit dem man nicht zur Universität kann,) sondern ein
vollwertiges, dem Abitur von allgemein bildenden Gymnasien
gleichgestelltes Reifezeugnis.
Mit
dem Abiturzeugnis des BG kann man uneingeschränkt an jeder
Universität, Fachhochschule oder Berufsakademie (BA) studieren. Eine
anschließende Berufsausbildung kann mit diesem Zeugnis sogar verkürzt
werden.
Die
gymnasiale Oberstufe des BG beginnt mit der Einführungsphase mit Klasse
11, die systematisch die Oberstufe (Klassen 12 und 13) vorbereitet.
Unser
modernes Bildungsangebot zur Datenverarbeitungstechnik (nur in Thüringen)
nutzen erfreulicherweise immer mehr Jugendliche aus den Bereichen Coburg
und Rhön-Grabfeld, um hier am BG mit dem Reifezeugnis alle Chancen für
eine erfolgreiche Zukunft zu wahren.
Die
Entscheidung für Datenverarbeitungstechnik wird besonders durch die
attraktiven Berufschancen bestimmt. Gerade hier – und nur hier –
erlernen die Jugendlichen Grundlagen der Neuen Technologien,
Programmentwicklung, Netzwerktechnologien und den Umgang mit Datenbanken
und moderner Hardware, alles mit vielen praktischen Übungen in den modern
eingerichteten Computerkabinetten. Und bei Installation und Administration
von Betriebssystemen wie Windows oder Linux sind schließlich Ausdauer und
Fachkenntnisse gefragt.
Das
SBZ Hildburghausen bietet aber noch weitaus mehr: Schülerinnen und Schüler
aus der Fachrichtung Datenverarbeitungstechnik können über eine
doppelqualifizierende Ausbildung zum „Technischen Assistenten für
Informatik“ direkt nach dem Abitur eine Berufsabschluss bereits an der
Schule erhalten. Die Assistentenprüfung ist ein staatlicher
Berufsabschluss mit internationaler Anerkennung in der gesamten IT-Branche.
Als
besonders attraktiver Ausbildungsbaustein für die Assistentenausbildung
wurde am SBZ Hildburghausen eine der ersten lokalen Cisco-Akademien in Thüringen
gegründet. Der führende Netzwerkausrüster der Welt bietet in unseren
eigens dafür eingerichteten Netzwerklabors ein Zertifikat (CCNA und
WLANFE) an, auf das die Schüler
durch unsere dafür geschulten Lehrkräfte vorbereitet werden. Damit
erhalten unsere Jugendlichen Qualifizierungen mit großen
Bewerbungschancen; der Fachkräftemangel im IT-Bereich ist bekanntlich
hoch, und das bei hoher Vergütung. Das
BG Datenverarbeitungstechnik bietet also mehr Bildung und damit mehr
Chancen.

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